31. Mai 2019
Daniela Lotzen

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Aufgaben delegieren

Gehören Sie auch zu den Menschen, die nicht delegieren können?

Eine positive Zielsetzung ist entscheidend für die Erreichung des Vorhabens.

Versuchen Sie bitte das Ziel „Ich möchte delegieren“ wie folgt zu formulieren:

Durch das Delegieren kann ich die verborgenen Potenziale meiner Mitarbeiter aktivieren und diese erhalten die Chance, besser zu werden. Somit engagieren sie sich mehr, bringen sich stärker ein und entwickeln einen höheren Loyalitätsgrad mir gegenüber und zur Firma insgesamt. Ihre Leistung wird automatisch gesteigert. Ich selbst schaffe mir mehr Freiräume, um als Führungskraft tätig zu sein. Ich kann mich nun mit Themen auseinandersetzen, die meine Firma in der Zukunft beschäftigen werden. Meine Mitarbeiter werden mich als einen fairen Vorgesetzten erleben, der fordert, aber gleichzeitig auch fördert. Sie werden mich respektieren und wertschätzen. Dadurch ist das Ziel für mich attraktiv. Ich werde mir zuerst einen Überblick über die beruflichen Qualifikationen meiner Leute verschaffen, auch diese, die zurzeit nicht für die Erledigung der Aufgaben gebraucht werden. Anschließend werde ich mit jedem Einzelnen, der in Frage kommen kann, ein Personalgespräch führen, in dem ich die Absicht einer beruflichen Förderung erörtern werde. Wir werden uns dabei die Aufgaben anschauen, die für eine Übernahme in Frage kommen könnten. Nach drei Monaten werden wir ein Zwischengespräch führen und analysieren, was gut gelaufen ist und was noch verbessert werden könnte. Nach sechs Monaten sollte der Prozess abgeschlossen sein, das heißt, die übertragenen Aufgaben werden schriftlich festgehalten. Das Ganze soll mit einer Höhergruppierung bzw. Gehaltserhöhung gekrönt werden. Durch die bessere Verteilung der Aufgaben im Betrieb wird die Effizienz insgesamt gesteigert, der Zusammenhalt wird gestärkt und mögliche Ausfälle durch Überarbeitung einzelner Mitarbeiter werden vermieden. Dadurch wird die ganze Firma profitieren und auch meine Vorgesetzten werden überzeugt sein, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist. Ich kann mir schon jetzt vorstellen, wie stolz ich sein werde, wenn mein Vorgesetzer mich bei der nächsten Jahrestagung vor allen loben – und mich als Paradebeispiel eines Leiters – darstellen wird. Dies macht mich glücklich und zufrieden.

Ich hoffe, dass Sie künftig in der Lage sein werden, zu delegieren. Berichten Sie mir davon!

Ihr Erfolgs – und Motivationstrainer Daniela Lotzen

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